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Fatma Güdü
Atelierpreis
Die 1983 in Nürnberg geborene Künstlerin studierte von 2006 bis 2012 Freie Malerei an der AdBK Nürnberg in der Klasse von Prof. Thomas Hartmann und schloss ihr Studium als Meisterschülerin ab. Für ihre künstlerische Arbeit erhielt sie die Debütant:innenförderung des BBK Nürnberg Mittelfranken, den Förderpreis der Nürnberger Nachrichten sowie den Ersten Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten. Von 2021 bis 2022 war sie zudem als Lehrbeauftragte in der Maltechnikwerkstatt der AdBK Nürnberg tätig. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen deutschlandweit präsentiert.
Sandra Singh
Atelierpreis
Sandra Singh (*1990 in München) ist bildende Künstlerin, Fotografin und Kuratorin. In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet Singh an der Schnittstelle von Fotografie, Druckgrafik, Medien- und Videokunst. Ihr Fokus liegt auf Projekten und Recherchen zu Themen der Grenzpolitik, weibliche Autonomie und migrantische Identität. Sie erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem den Feministischen Kunstpreis des IKOB Museums für zeitgenössische Kunst (BL, 2025) und das Künstler:innen Stipendium der Stadt München (2024).
Maximilian Prüfer
Atelierpreis
Maximilian Prüfer studierte Design und Kommunikationsstrategie an der Hochschule Augsburg sowie Bildende Kunst an der Accademia di Belle Arti di Bologna. In seinen Arbeiten untersucht er natürliche Prozesse und macht deren verborgene Strukturen sichtbar. Ein zentrales Element seiner Praxis ist die von ihm entwickelte Technik Naturantypie. Mithilfe ultrasensibler Beschichtungen zeichnet er die Bewegungen von Naturphänomenen auf. So entstehen Bilder, die Fragen nach Evolution, Wahrnehmung und dem Verhältnis von Mensch und Natur erforschen.
Tomoe Hikita
Tomoe Hikita (*1985 in Japan) lebt in Nürnberg. Von 2015 bis 2022 studierte sie Freie Malerei bei Prof. Susanne Kühn an der AdBK Nürnberg. Hikitas Werke strahlen keine überbordende, lebhafte Atmosphäre aus, sondern sind ruhig und vermitteln dennoch eine ungezwungene Lebenskraft. Sie wurde mit dem Debütant:innenpreis (2022) und dem Stipendium der Karin Abt-Straubinger Stiftung in Stuttgart (2025) ausgezeichnet und ihre Arbeiten wurden u.a. im Kunstverein Nürnberg – Albrecht-Dürer-Gesellschaft, der z2o Gallery in Rom und der Oechsner Galerie in Nürnberg ausgestellt.
Markus Hoffmann
Atelierpreis
Hoffmann studierte Bildende Kunst an der UdK Berlin und war Meisterschüler von Olafur Eliasson. Sein Atelier im Höpfl-Gut im Bayerischen Wald ist selbst Bestandteil seiner Praxis. Die Transformation dieses Ortes bildet den Resonanzraum seiner Arbeit, in dem Landschaft, Architektur, Material und Zeit miteinander in Beziehung treten. Sein Werk umfasst Skulptur, Malerei, konzeptuelle Fotografie, Land Art, Installationen und Kunst-am-Bau Projekte. Seine Arbeiten eröffnen Denk- und Erfahrungsräume, in denen sich unser Verständnis von Zeit, Material und Wirklichkeit verschiebt.
Alexander Scharf
Atelierpreis
Alexander Scharf (*1990 in München) ist Medienkünstler, Grafikdesigner, Kurator und Dozent. Nach seiner Ausbildung zum Kommunikationsdesigner studierte er an der AdBK München, wo er 2022 sein Diplom in Freier Kunst und 2024 das Staatsexamen in Kunstpädagogik abschloss. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter vom Rosa Stern Space e.V. sowie Art Director von Team Hula. Seine Arbeiten werden national und international in Kunstinstitutionen, Galerien und Festivals gezeigt. Zudem lehrt er Medienkunst und -pädagogik an der AdBK München und der Muthesius Kunsthochschule Kiel.
Béla Juttner
Atelierpreis
Der Werdegang Béla Juttners beginnt als Jungstudent an der Heinz-Bosl-Ballettakademie in Kooperation mit der Bayerischen Staatsoper. Die frühen Erfahrungen auf, vor und hinter der Bühne prägen seine Praxis bis heute. Juttner absolvierte einen Master in Modedesign an der Royal Academy of Fine Arts Antwerp bei Walter van Beirendonck und schloss 2025 sein Kunststudium bei Peter Kogler in München mit Auszeichnung des Debütant:innenpreis ab. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Mode, Tanz und Performance und hinterfragen Rollenbilder, Körper und Begegnung.
Anna Lena Keller
Atelierpreis
Anna Lena Keller (*1993) lebt in München. Sie studierte freie Kunst an der AdBK München bei Prof. Nicole Wermers. Keller nahm 2023 durch die Förderung des „Internationales Stipendium Oberpfälzer Künstlerhaus“ am Djerassi Resident Artists Program in Kalifornien (USA) teil. 2024 erhielt sie die Debütant:innen Förderung des BBK München und Oberbayern. Neben vielen weiteren Ausstellungen, wie z.B. in der Lothringer Halle13 und Spinnerei Leipzig, bespielte sie 2025 den Kunstpavillon im alten botanischen Garten mit der Solo Show „konturfedern“.
Gloria Sogl
Atelierpreis
Gloria Sogl studierte Bildende Kunst und Pädagogik an der AdBK München und Nürnberg und schloss 2024 ihr Studium am Dutch Art Institute (DAI) ab. Sie arbeitet medienübergreifend mit Textil, Text und Installation. Im Zentrum ihrer Praxis steht das Weben – nicht nur als Technik, sondern als Träger von Wissen, Erinnerung und verkörperter Erfahrung. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, unter anderem im Bauhaus Dessau, Museum Moderner Kunst Wörlen, der Nida Art Colony in Litauen, der Association Essaouira Mogador in Marokko und Centrale Fies in Italien.
Janis Strobl/Critical Ceramics
Atelierpreis
Janis Strobl lebt und arbeitet in München. Sie schloss 2026 ihr Studium der Bildenden Kunst ab. Sie studierte an der AdBK München bei Prof. Nicole Wermers, Keramik und Textilkunst an der Burg Giebichenstein in Halle sowie Kunstgeschichte an der LMU München und Landschaftsarchitektur an der TU Dresden. Ihre Praxis reicht von Skulptur über performative Ansätze zu ortsspezifischen Installationen. Sie übersetzt gesellschaftliche Machtverhältnisse, koloniale Kontinuitäten und historische und wissenschaftliche Kontexte in materialbasierte Bildsprachen.
Lena Keller
Atelierpreis
Lena Keller beschäftigt sich in ihrer Malerei mit Landschaft als Wahrnehmungsmodell im Kontext von Natur und Gesellschaft. Sie studierte an der AdBK München und schloss 2022 als Meisterschülerin ab. Ihre Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet und u.a. in der Pinakothek der Moderne München, dem Museum Fürstenfeldbruck sowie in Galerie-Einzelausstellungen in München, Berlin, Paris und New York ausgestellt. Werke von Lena Keller befinden sich in der Staatlichen Graphischen Sammlung München und in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages.
Patrik Thomas
Atelierpreis
Patrik Thomas ist Filmemacher und Medienkünstler. Seine Arbeit bewegt sich zwischen Dokumentarfilm, expanded cinema und partizipativen Filmpraktiken im öffentlichen Raum. Wiederkehrend sind Fragen nach kulturellem Widerstand, kollektiver Autorschaft und den Bedingungen, unter denen Menschen sich Bilder und Geschichten aneignen. Er studierte an der AdBK München bei Olaf Nicolai, Julian Rosefeldt und Klaus vom Bruch und war Meisterschüler bei Clemens von Wedemeyer an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Younsik Kim
Atelierpreis
Younsik Kim (*1992 in Seoul) lebt in München. Er studierte an der AdBK München als Meisterschüler von Alexandra Bircken. Er setzt sich kritisch mit der zunehmenden Digitalisierung von Skulpturen auseinander und beobachtet die damit einhergehende Verschiebung der Hegemonie zwischen dem digitalen Bild und der physischen Skulptur. Durch die Kombination von harten, semi-permanenten Materialien wie Keramik und Metall mit mechanischen Bewegungsabläufen stellt er sich dem „physischen Tod der Skulptur“ und beweist die fortwährende Relevanz ihrer Materialität.
Justin Urbach
Atelierpreis
Justin Urbach (*1995) ist Medienkünstler in München. In seiner Praxis untersucht er das Verhältnis von menschlicher und maschineller Wahrnehmung – mit Fokus auf die Kamera als räumlichen Agenten, die Materialität digitaler Infrastruktur und die Grenzen von Bildgebungsverfahren. Er arbeitet in Video-Installation, XR und immersiven Systemen, in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen u.a. am Robotic Interactive Perception Lab der TU Berlin. Er studierte an der AdBK München bei Julian Rosefeldt und wird von der Galerie max goelitz vertreten.
Esther Zahel
Atelierpreis
Esther Zahel (*1988 in Hanau) studierte Mathematik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie Freie Kunst an der AdBK München und war Meisterschülerin von Gregor Hildebrandt. Zahel entwickelt begehbare Malerei, in der räumliche Systeme entstehen, die Zuhause nicht als gegebenen Ort fassen, sondern als fragile, sich verändernde Konstruktion erfahrbar machen. Aus sprachlichen Fragmenten, Zeichnung und Malerei entstehen Räume mit einer eigenen inneren Logik, in denen Erinnerung, Wahrnehmung und Gegenwart aufeinander treffen.
Maria VMier
Atelierpreis
Maria VMier (*1985, Passau) lebt und arbeitet in New York und München. Sie studierte Malerei und Bildhauerei am Bard College, an der AdBK München und an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Im Mittelpunkt von VMier’s multidisziplinärer Praxis steht eine Malerei, die sich aus schreibenden Bewegungen, aus eigenwilliger und vielfältiger Strichführung zu komplexen Formationen entwickelt, die ständig in Bewegung zu sein scheinen. Für VMier ist Malerei weniger ein Ort der Verdinglichung oder des Ausdrucks, sondern eine Praxis der Forschung, Erfahrung und des (Ver) Lernens.
Stefanie Unruh
Atelierpreis
Stefanie Unruh studierte an der AdBK München und an der School of Visual Arts in New York. Sie lebt und arbeitet in München. In ihren künstlerischen Arbeiten beschäftigt sie sich in Skulpturen, Videos, Fotografien und Installationen mit der Frage nach Identität, mit Spuren und Erinnerung, mit Dokumentation und Fiktion. Ihre jüngsten Projekte wurden u.a. hier gezeigt: Museum Europäischer Kulturen, Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin, Bòlit Centre d'Art Contemporani Girona, Neues Museum Nürnberg, Große Kunstschau Worpswede und Haus der Kunst München.
Jianling Zhang
Atelierpreis
Nach dem Master in Curatorial Studies an der China Academy of Art setzte Jianling Zhang ihr Studium im Bereich Digitale und Zeitbasierte Medien an der AdBK München fort. Derzeit lebt und arbeitet sie in München. In ihrer künstlerischen und kuratorischen Praxis verknüpft sie die Polyphonie und den Monolog belebter sowie unbelebter Existenzen miteinander. Durch narrative Experimente versucht sie, generative Orte zu schaffen, die von Unbestimmtheit und einem spielerischen Geist durchzogen sind.
Neue internationale Partnerschaft für ein Residenz-austauschprogramm
Der BBK Bayern freut sich, eine neue internationale Partnerschaft mit CVAN England, CVAN West Midlands und Meadow Arts bekanntzugeben.
Open Call: 104. Frankfurter Künstler-Weihnachtsmarkt
Gastbeitrag
Der BBK Frankfurt sucht Künstler:innen für den 104. Frankfurter Künstler-Weihnachtsmarkt. Bewerbungen sind bis 31. Juli 2026 möglich.