Maximilian Prüfer

Foto: Ronald Clauss.

Atelierpreis

Maximilian Prüfer studierte Design und Kommunikationsstrategie an der Hochschule Augsburg sowie Bildende Kunst an der Accademia di Belle Arti di Bologna. In seinen Arbeiten untersucht er natürliche Prozesse und macht deren verborgene Strukturen sichtbar. Ein zentrales Element seiner Praxis ist die von ihm entwickelte Technik Naturantypie. Mithilfe ultrasensibler Beschichtungen zeichnet er die Bewegungen von Naturphänomenen auf. So entstehen Bilder, die Fragen nach Evolution, Wahrnehmung und dem Verhältnis von Mensch und Natur erforschen.


Beschreibe dein Atelier in drei Wörtern!
Innen. Außen. Dazwischen.

Was hält dein Atelier für dich bereit?
Mein Atelier ist über viele Jahre gewachsen. Es bietet Ideen Raum, Verbindungen zwischen Projekten und vor allem einen Ort, an dem Gedanken liegen bleiben und weiterarbeiten können.

Welche Aspekte deiner Arbeit sind über Jahre hinweg konstant geblieben?
Die Neugier auf die Natur und der Versuch, das Unsichtbare sichtbar zu machen.

Welche Gespräche oder Diskurse möchtest du mit deiner Arbeit anregen?
Ich glaube, dass wir eine neue Auffassung von Natur brauchen – eine, in der wir uns nicht außerhalb von ihr verstehen, sondern als Teil von ihr.

Woher kommt deine Motivation, Kunst zu machen?
Jedes Lebewesen ist eine ganze Welt. Dieser Gedanke fasziniert mich bis heute und ist der Motor meiner Arbeit.

Wen hast du vor Augen, wenn du an die Menschen denkst, die deine Arbeit sehen oder erleben?
Ich versuche, das Geschenk, das mir die Gesellschaft macht, ernst zu nehmen. Meine Arbeit soll möglichst vielen Menschen einen Zugang eröffnen – unabhängig davon, ob sie aus der Kunst, der Wissenschaft oder dem Alltag kommen.

Foto: Maximilian Prüfer.

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