Stefanie Unruh

Atelierpreis

Stefanie Unruh studierte an der AdBK München und an der School of Visual Arts in New York. Sie lebt und arbeitet in München. In ihren künstlerischen Arbeiten beschäftigt sie sich in Skulpturen, Videos, Fotografien und Installationen mit der Frage nach Identität, mit Spuren und Erinnerung, mit Dokumentation und Fiktion. Ihre jüngsten Projekte wurden u.a. hier gezeigt: Museum Europäischer Kulturen, Stiftung Preußischer Kulturbesitz Berlin, Bòlit Centre d'Art Contemporani Girona, Neues Museum Nürnberg, Große Kunstschau Worpswede und Haus der Kunst München.


Ohne was könntest du in deinem Atelier nicht arbeiten?
Licht, Ruhe, Platz.

Was hält dein Atelier für dich bereit, was es woanders nicht gibt?
In mein Atelier ziehe ich mich zum Denken, Arbeiten und Experimentieren zurück. Hier kann ich mich konzentrieren, neue Arbeitsweisen ausprobieren und habe den Platz, künstlerische Arbeiten herzustellen.

Wie sähe dein ideales Atelier aus?
Mein ideales Atelier wäre eine große, helle, trockene und kostenlose Fabrikhalle, zentral gelegen, mit vielen anderen Künstler:innen in unmittelbarer Umgebung und ein Bisschen Grün vor dem Fenster.

Zu welchen Materialien, Gesten oder Gewohnheiten kehrst du zurück?
Ich kehre immer wieder zum Zeichnen mit Bleistift und Papier zurück.

Wo findest du Inspirationen für deine Kunst?
Im alltäglichen Leben, in Träumen, in Archiven, in der Natur.

Was verlangt deine Arbeit dir körperlich oder emotional ab?
Durchhaltevermögen und Resilienz.

Welche Wünsche oder Vorstellungen hast du für die Zukunft der Kunstwelt?
Künstler:innen sollten für ihre Arbeit so bezahlt werden, dass sie von ihrer künstlerischen Arbeit gut leben können.

this land was made for you and me, 2021/2022, Digitaldruck. Foto: Achim Schäfer.

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