Maria VMier
Foto: Estefania Landesmann.
Atelierpreis
Maria VMier (*1985, Passau) lebt und arbeitet in New York und München. Sie studierte Malerei und Bildhauerei am Bard College, an der AdBK München und an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Im Mittelpunkt von VMier’s multidisziplinärer Praxis steht eine Malerei, die sich aus schreibenden Bewegungen, aus eigenwilliger und vielfältiger Strichführung zu komplexen Formationen entwickelt, die ständig in Bewegung zu sein scheinen. Für VMier ist Malerei weniger ein Ort der Verdinglichung oder des Ausdrucks, sondern eine Praxis der Forschung, Erfahrung und des (Ver) Lernens.
Alle Wünsche erfüllt: Wie sähe dein ideales Atelier aus?
Ca. 100 qm, Oberlicht, gute Heizung und Belüftung, Lastenaufzug oder im Erdgeschoss, mit Zugang nach draußen, ob Garten oder Dach, separate Räume für Büro und Lager.
Zu welchen Materialien, Gesten oder Gewohnheiten kehrst du zurück?
Tusche, Papier, Wachs, Guss in Metall, Künstlerbuch, Text. Orts- und kontext spezfisches Arbeiten. Prozesshaftes Arbeiten. Kollaboration.
Wo findest du Inspirationen für deine Kunst?
In meinem persönlichen Umfeld, in philosophischen, feministischen, postkolonialen Texten, im Kunst anschauen und machen.
Welchen Herausforderungen begegnest du als Künstlerin?
Die größte Herausforderung ist die ständige Unsicherheit, was Geld, die berufliche Zukunft und das Alter angeht. Dazu kommt die Unsicherheit gegenüber der eigenen Arbeit. Eine ständige Übung, dem Ungewissen zu vertrauen.
Was musstest du als Künstlerin verlernen?
Schon so viel. Zum Glück.
no tongue breaks and thin fire is racing under skin. Foto: Dirk Tacke.