Kunst und Vermittlung
Die Türen stehen offen, Passant:innen können vorbeischauen, Fragen stellen und Einblicke in den Entstehungsprozess bekommen. Spezielle Formate binden Schulklassen, Vereine oder interessierte Einzelpersonen ein. Vom künstlerischen Experimentieren bis zu kollektiven Projekten ist vieles möglich.
Beim Mobile Atelier soll Kunst nicht (nur) ausstellen, sondern erfahrbar machen – mitten im Alltag, in direktem Kontakt mit den Menschen vor Ort. Das Mobile Atelier versteht sich als wandernder Kunst-Ort: Ein flexibler Raum, der Künstler:innen für ca. acht Wochen zur Verfügung steht, damit sie in einem neuen Kontext arbeiten können. Jeder Aufenthalt wird bewusst in ländlichen Gemeinden angesiedelt, in engem Kontakt mit Schulen, Vereinen oder Kulturhäusern vor Ort. Damit entsteht ein temporäres Atelier, das zugleich Werkstatt, Begegnungsraum und Ausstellungsort ist.Die Künstler:innen arbeiten an eigenen Projekten und öffnen das Atelier für die Öffentlichkeit. Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Gespräche und Mitmachaktionen gehören zum festen Bestandteil. Dadurch verschwimmt die Grenze zwischen künstlerischem Arbeiten und kultureller Vermittlung.
Die Kunst wird zu einem sozialen Ereignis, das Kunst in den Alltag integriert und die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringt. Über die Bildenden Kunst möchte Das Mobile Atelier Austausch und Zusammenarbeit unterstützen, kreative Prozesse anregen und vor Ort ein starkes Zeichen für kulturelle Teilhabe setzen.