Anna Pasco Bolta
Atelierpreis
Anna Pasco Bolta (*1990 in Barcelona) erforscht, wie Leben und Existenz konstruiert und aufrechterhalten werden, durch eine künstlerische Forschung, die Kunst, Wissenschaft und Technologie aus einer ökologischen und relationalen Perspektive miteinander verwebt. Ihre transdisziplinäre Praxis hinterfragt bestehende Systeme des Zusammenlebens und schlägt intimere und ko kreative Formen der Beziehung zu anderen Spezies und zur Umwelt vor. Pasco stellt die Dichotomien westlichen Denkens in Frage und hebt die symbiotischen Beziehungen hervor, die unser tägliches Leben tragen.
Was bedeutet dein Atelier für dich?
Es ist ein Denk- und Experimentierraum, in dem Forschung und Material zusammenfinden.
Wie sähe dein ideales Atelier aus?
Groß, mit Bereichen für Büro, Nassarbeit, Staub, Lager und Präsentation – gut angebunden und in einer Gemeinschaft mit anderen Künstler:innen und Bürger:innen.
Mit welchen Themen und Motiven beschäftigst du dich in deiner Kunst?
Mit Leben, Symbiose, Biodiversität und den Beziehungen zwischen Technologie, Mensch und Umwelt.
Welche Aspekte deiner Arbeit sind konstant geblieben?
Transdisziplinarität und das Interesse daran, Leben und Existenz zu verstehen. Woher kommt deine Motivation, Kunst zu machen? Aus der Neugier, die Welt und das Leben besser zu verstehen.
Was begeistert dich am Beruf der Künstlerin? Was treibt dich an?
Die Möglichkeit, Fragen zu stellen, neue Zusammenhänge sichtbar zu machen und gemeinsam mit anderen zu lernen.
Wie beeinflusst das Künstlerin-Sein, wie du die Welt wahrnimmst?
Es macht mich aufmerksamer für Beziehungen, Widersprüche und das, was oft übersehen wird.
Eat and Be Eaten. Foto: Sima Dehgani.