Das Mobile Atelier bei KUKUK in der Holzmühle
Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr setzt sich ein besonderes Kunstprojekt im Frühling fort: Das Mobile Atelier des BBK Bayern gastiert erneut bei KUKUK in der Holzmühle in Remlingen. Die Initiative der Künstlerin Sara Förster lädt vom 22. April bis 17. Juni 2026 erneut zu einem intensiven Austausch zwischen Kunst, Natur und Öffentlichkeit ein.
KUKUK versteht sich als offener Ort für künstlerische Praxis, Begegnung und Experiment. In der idyllisch gelegenen Holzmühle verbindet die Initiative zeitgenössische Kunst mit ländlichem Raum und schafft Möglichkeiten für Dialoge zwischen Künstler:innen, Besuchenden und der umgebenden Landschaft. Dabei stehen Prozesshaftigkeit, Zugänglichkeit und die direkte Erfahrung von Kunst im Vordergrund. Über die Bildenden Kunst möchten KUKUK und Das Mobile Atelier Austausch und Zusammenarbeit unterstützen, kreative Prozesse anregen und vor Ort ein starkes Zeichen für kulturelle Teilhabe setzen. Die Kunst wird zu einem sozialen Ereignis, das Kunst in den Alltag integriert und die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringt.
Mit der Wiederaufnahme der Kooperation zwischen KUKUK und dem BBK Bayern knüpft das Projekt an den gelungenen Austausch des vergangenen Jahres an und entwickelt ihn weiter als Raum für künstlerische Forschung, Naturerfahrung und gemeinsames Entdecken.
melanie gandyra
Die in Innsbruck lebende Künstlerin und Illustratorin Melanie Gandyra, geboren 1991, studierte Illustration in Hamburg. Seit 2014 arbeitet sie als Illustratorin für deutschsprachige und internationale Auftraggeber. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. In ihrer künstlerischen Praxis verwebt die Gandyra Narration und Abstraktion, um auf wütendes Wetter, klimatische Kipppunkte und deren ökologische wie gesellschaftliche Folgen aufmerksam zu machen. Ihre Arbeiten sind eine Hommage an die Verletzlichkeit der Natur, die sich in vielschichtigen Kompositionen und Installationen zeigen. Sie hinterfragt das vertraute Narrativ über „Mutter Erde“ und motiviert zu einer sensiblen, eindringlichen Auseinandersetzung mit unserer Verantwortung gegenüber einer sich wandelnden Umwelt. Während ihres Aufenthalts wird sie sich intensiv mit der Natur rund um die Holzmühle auseinandersetzen und diese in ihre künstlerische Arbeit einbeziehen. Ihre Praxis zeichnet sich durch eine sensible Annäherung an organische Strukturen, Materialien und Prozesse aus. Dabei entstehen Arbeiten, die Beobachtung, Transformation und oft auch Vergänglichkeit thematisieren. Besucher:innen sind eingeladen, den Entstehungsprozess vor Ort mitzuerleben und mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Das Mobile Atelier wird so erneut zu einem lebendigen Ort der Begegnung, an dem Kunst nicht nur präsentiert, sondern unmittelbar erfahrbar wird.
Standort des Ateliers
Holzmühle 1
97280 Remlingen (zwischen Uettingen und Holzkirchen)
programm
26. April, 15.00 Uhr
Eröffnungsfeier mit Künstlerinnengespräch bei Kaffee und Kuchen
09. Mai, 10 – 13 Uhr
Workshop: Pflanzenlesen im Garten: eine visuelle Spurensuche
Die Teilnehmenden unternehmen eine visuelle Reise durch Stängel, Blüten und Blattwerk im Garten der Holzmühle. Ausgangspunkt ist das, was wir zuvor bei einer kurzen Begehung auf dem Mühlen Gelände entdeckt haben. Der Workshop ist eine Einladung, genauer hinzusehen und diese Beobachtungen zu konservieren. Farben, Formen und Strukturen werden in Collagen mit selbst grundierten Papieren verarbeitet. Das Denken in Bildern und mit den Händen kann als aktivierender Zugang fungieren, die eigene Beziehung zur Natur wahrzunehmen und vielleicht neu zu denken.
Anmeldung für den Workshop unter info@melaniegandyra.com
16. Mai, 18 Uhr
Artist Aperitivo
24. Mai, 12 – 18 Uhr
Offenes Atelier
25. Mai, 12 – 18 Uhr
Offenes Atelier
06. Juni, 15 – 18 Uhr
Workshop: Pflanzenlesen in der Wiese: eine visuelle Spurensuche
Die Teilnehmenden unternehmen eine visuelle Reise durch Stängel, Blüten und Blattwerk in den Wiesen rund um die Holzmühle. Ausgangspunkt ist das, was wir zuvor bei einer kurzen Begehung auf dem Mühlen Gelände entdeckt haben. Der Workshop ist eine Einladung, genauer hinzusehen und diese Beobachtungen zu konservieren. Farben, Formen und Strukturen werden in Collagen mit selbst grundierten Papieren verarbeitet. Das Denken in Bildern und mit den Händen kann als aktivierender Zugang fungieren, die eigene Beziehung zur Natur wahrzunehmen und vielleicht neu zu denken.
Anmeldung für den Workshop unter info@melaniegandyra.com
14. Juni, 15 Uhr
Abschlusspräsentation bei Kaffee und Kuchen