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TRANSPARENZ


AUSSTELLUNGSDAUER
03.04.–17.05.2026

ERÖFFNUNG
02.04.2026 | 19 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN
Do–So/Fei | 12–18 Uhr
Lange Nacht:
17.04.26 | 18–23 Uhr

BEGLEITVERANSTALTUNGEN | INFOS
transparenz-begleitprogramm.pdf
transparenz-begleitheft.pdf

VILLA DESSAUER
Hainstr. 4a
96047 Bamberg

BBK OBERFRANKEN
www.bbk-oberfranken.de

KÜNSTLER:INNEN
Judith Bauer-Bornemann | Ingrid Bayer | Gudrun Besslein-Bauer | Doris Bocka | Valeska von Brase | Thomas Brix | Christine Engels | Franziska Erb-Bibo | Henrike Franz | Beka Gigauri | Angelika Gigauri | Elisabeth Gradl | Thomas Gröhling | Stephan Grosse-Grollmann | Katharina Heubner | Claudia Hölzel | Christa Hoppe | Kathrin Hubl | Gerd Kanz | Stephan Klenner-Otto | Cornelia Morsch | Benno Noll | Gert Ressel | Veronika Riedl | Bernd Schaible | Johannes Schreiber | Gudrun Schüler | Michaela Schwarzmann | Florian J. Seubert | Maria Söllner | Hubert Sowa | Lisa Stöhr | Werner Tögel

Collagierte Papierarbeit mit Zeichnungen, antike Säulen und abstrakte Landschaft

Gudrun Besslein-Bauer: „Palimpseste der Zeit“, Gouache, Ölkreide, Graphit auf Papier und Transparentpapier, 38 x 50 cm

Der Begriff Transparenz lässt an Glas, Wasser oder durchscheinendes Material denken. Johannes Schreiber kommt dieser Idee mit seinen verschiedenfarbigen Glasscheiben sehr nahe; Gerd Tögel greift das Fenster der Villa Dessauer in seinen Gemälden auf. Die Flussbilder von Hubert Sowa gehen weit über die Durchlässigkeit des Wassers hinaus. Indem er seine Flüsse in die Unterwelt verlagert, erinnert er an die Transformation des Lebendigen.

Dass auch Werkstoffe wie Holz und Marmor Transparenz aufweisen können, sehen wir in den rhythmischen Holzschichtungen von Ingrid Bayer. Thomas Gröhling verleiht selbst Marmor in seiner skulpturalen Arbeit Leichtigkeit.

Cornelia Morsch verweist mit ihrer Zeichnung auf die Durchlässigkeit unserer schützenden Hülle Haut, während Elisabeth Gradl in ihren Holzskulpturen auf der Suche nach dem Immateriellen das Innere nach außen stülpt.

Gudrun Schüler legt in ihren Gemälden zarte, sich durchdringende Farbschichten übereinander und schafft einen ätherischen Raum. Angelika Gigauri erreicht Transparenz dank der benutzten Pflanzenfarben.

Gudrun Besslein-Bauer regt in übereinander gelagerten Skizzen und Plänen zu gedanklichen Ergänzungen an. Henrike Franz wiederum legt Plastik übereinander und gemahnt damit an die Fragilität unserer Existenz. Christa Hoppe konfrontiert uns mit einem transparenten Donut mit den Inhaltsstoffen von Nahrung. Einen anderen Impetus verfolgt Thomas Brix in seiner Arbeit „Felix“, in der er unterschiedliche Lebenswelten und Dimensionen vermittelt.

Transparenz schwingt in vielen Lebensbereichen mit, ob materiell, ethisch, gesellschaftlich und politisch. Sie kann vielfältig ausgelegt werden, ihre Grenzen können eng gesteckt sein oder auch zur Gefahr werden, wenn es keinen persönlichen Schutzraum gibt. Mit diesen Fragen haben sich 33 Künstlerinnen und Künstler auseinandergesetzt und auf ihre individuelle Weise den Begriff der Transparenz interpretiert.

Franziska Erb-Bibo

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