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„PRINT AND PLAY“


AUSSTELLUNGSDAUER
21.02.–15.03.2026

ERÖFFNUNG
20.02.2026 | 19 Uhr

FÜHRUNG MIT KÜNSTLER:INNENGESPRÄCH
15.03.2026 | 16 Uhr

KÜNSTLER:INNEN
Karin Brosa | Renate Brühl | Naghmeh Dinashi | Hannah L. Franke | Marlene Hick | Gina Loges | Ully Meré | Helmi Ohlhagen | Fatemeh Talebi

ÖFFNUNGSZEITEN
Fr/Sa | 15–18 Uhr
So | 11–18 Uhr

KÜNSTLERHAUS
(im Kulturspeicher rechter Eingang)
Oskar-Laredo-Platz 1 | 97080 Würzburg
https://www.bbk-unterfranken.de/
@bbkgalerie
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Druckgrafik von Ully Meré (Schwarz-Weiß-Druck, Figur fü spitzem Berg

Druckgrafik von Ully Meré

Am Sonntag, den 15.3.2026, dem internationalen Tag der Druckkunst feiern wir die Druckgrafik in all ihren Erscheinungsformen. Druckgrafische Techniken ermöglichen die Verbindung von Konzept und Spiel, von Idee und Experiment, von Handwerk und Naturwissenschaften.

Unsere aktuelle Druckgrafikausstellung „Print and Play“ beschreibt schon im Titel, was den Kern dieser Ausstellung ausmacht: Mit druckgrafischen Techniken experimentieren und spielen.

Da werden die klassischen Drucktechniken wie Hoch-und Tiefdruck und Lithografie benutzt, aber auch neuere Techniken wie Fotopolymertiefdruck verwendet. Jede Technik erzählt ihre eigene Geschichte, birgt eine eigene Chemie in sich und fordert den Künstler heraus neue Wege zu gehen.

Allen Künstler:innen dieser Ausstellung gemeinsam ist die Liebe zur druckgrafischen Arbeitsweise. Die Mischung aus Konzept, Zufall und Handwerk, die in jeder Drucktechnik zu finden ist, bildet die Schnittstelle zwischen Mensch und künstlerischem Ausdruck. Dabei finden die Motivationen ihren Weg in die Technik, sei es persönlich motiviert wie ein Gedicht aus der orientalischen, mittelalterlichen Lyrik von Rumi Molanar in den Photopolymertiefdrucken von Helmi Ohlhagen, wo über das Thema Zeit, Bewegung und Geometrie nachgedacht wird – oder sei es der zeitkritische Blick auf unsere Gesellschaft in den Radierungen von Karin Brosa, wo vermeintlich bekannte Denkmuster plötzlich nicht ganz aufzugehen scheinen.

Oder aber auch eine mit Ironie gedachte Frage für die KI „Das absolute Nichts“ zu zeigen, das Beobachten und Erforschen unseres Menschseins mit all seinen privaten Facetten unseres Daseins und unserer Herkunft. Das Selbstportrait, die Natur, die uns umschließt oder die menschliche Anatomie, die zu erforschen wir niemals müde werden.

Die Möglichkeiten des persönlichen Ausdrucks finden alle Künstler:innen der Arbeit mit den verschiedenartigen Drucktechniken, die den Entscheidungen und Bedürfnissen jedes Einzelnen entgegen kommen.

Übereinstimmend ist allen Druckgrafiker:innen das Spiel mit Konzepten und Zufällen, Materialien und Techniken.

In dieser Ausstellung zeigen die Lehrenden Helmi Ohlenhagen und Karin Brosa und die Studierenden Naghmeh Dinashi, Renate Brühl, Hannah Franke, Marlene Hick, Gina Loges, Ully Mere und Anna Maria Catalda ihre Werke, die in den druckgrafischen Werkstätten des Instituts für Bildende Kunst der Phillips-Universität Marburg entstanden sind.

Dort wird ein Studium der Freien Künste angeboten, dessen Schwerpunkt auf Malerei und eben auf der Druckgrafik liegt. Eine künstlerische Lehre mit Druckgrafik zu verdichten, ist ein spannender Teil dabei. Der Wille und die Lust seitens Studierender an analogen Arbeiten und die Kreativität, die gefordert wird mit eben diesen Herausforderungen umgehen zu können, sind gerade in der jetzigen Zeit gefragter denn je. Damit ist bei jedem und jeder Einzelnen der Bogen von der Ideenfindung bis zur Umsetzung immer wieder auf Neue gespannt. Es gilt eine Balance zu finden, die das technische Können mit einem Gedanken gewinnbringend verschmelzen zu können vermag, ohne das Gleichgewicht zu verlieren.

Lasst uns die Druckgrafik in dieser Ausstellung als Dialog verstehen – zwischen Idee und Umsetzung, zwischen Handwerk und Konzept, zwischen Zufall und Präzision, zwischen Lehrenden und Studierenden.

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