Von der Leinwand in die Virtualität – Wie Andrea Reiners die Brücke zwischen analoger und digitaler Kunst schlägt
BBK Allgäu/Schwaben-Süd e. V. - Künstler:innenporträt - Schwaben
Autor:in: Elke Wieland
Die zeitgenössische Kunstwelt erlebt eine Metamorphose, in der sich die Malerin und Kollegenpreisträgerin 2026 Andrea Reiners neu positioniert. Sie absolvierte eine klassische, künstlerische Ausbildung an der Kunstakademie Kolbermoor und an der Freien Kunstak. Augsburg. Ihre abstrakten Öl-Wachs-Arbeiten sind u. a. in der Bayerische Staatsgemäldesammlungen in München vertreten. Der Wendepunkt hin zur digitalen Kunst wurde durch einen Unfall verursacht, der sie zu einer Malpause zwang. Unter dem Pseudonym Roxandy transferiert sie ihre feinsinnige Ästhetik in die virtuelle Sphäre. Durch spektakuläre Events wurde ihre Kunst als digitale urbane Intervention direkt in den öffentlichen Raum getragen – unter anderem auf riesigen LED-Screens beim international renommierten Event NFT NYC am Times Square in New York. Großen internationalen Erfolg feierten zudem ihre großflächigen Screen-Präsentationen in Australien und auf der SCOPE in Miami Beach. Neben den digitalen Präsentationen wurden auch physische Werke auf der Swiss Art Expo in Zürich gezeigt. Ermöglicht wurden diese Events durch Unterstützung von Sponsoren. Andrea Reiners verkörpert inzwischen den Typus der modernen Hybrid-Künstlerin. Während sie im analogen Ausstellungsbetrieb fest verankert ist, treibt sie die Akzeptanz der digitalen Kunst aktiv voran und schafft Verbindungen: Sie schlägt die Brücke zwischen der traditionellen Kunstwelt und der neuen digitalen Generation, zwischen analoger Haptik und virtueller Unendlichkeit.
Homepage: https://www.andrea-reiners.com Instagram: https://www.instagram.com/andrea.reiners
NYC_3 Andrea Reiners (Roxandy), Wake me Up, 2025, Digitales Werk - Präsentation in NYC, Times Square, 2025. Fotograf:in: Andrea Reiners.
Andrea Reiners, You are Like a Flower #16, 2024, Mischtechnik. Fotografin: Andrea Reiners.