Open Call: (Grenz-)Räume beleben

Wie kann aus einem leerstehenden Geschäft wieder ein Ort werden, an dem Menschen zusammenkommen? Welche neuen Möglichkeiten entstehen, wenn Kunst für zwei Monate in einen Leerstand einzieht? Und welche Impulse kann das für einen Ortskern geben? 2027 kommt Das Mobile Atelier im Rahmen des Interreg-Projekts „(Grenz)Räume beleben. Leerstände als Orte der Begegnung“ in die Euregio Inntal. Dafür suchen der BBK Bayern und das Regionalmanagement regio³ Bezirk Kitzbühel sechs Gemeinden – drei auf bayerischer und drei auf Tiroler Seite –, die einen Leerstand für zwei Monate als temporäres Atelier und offenen Begegnungsort zur Verfügung stellen möchten.

Für zwei Monate zieht ein:e Künstler:in in einen leerstehenden Raum ein und macht ihn zum Atelier: zu Arbeitsraum, Werkstatt und Treffpunkt zugleich. Die/Der Künstler:in arbeiten vor Ort, setzen sich mit der Gemeinde, ihrer Umgebung und den Menschen auseinander und entwickeln daraus ein künstlerisches Projekt. Gleichzeitig öffnen sie ihr Atelier regelmäßig für die Öffentlichkeit. So entsteht ein Ort, an dem zeitgenössische Kunst nicht hinter Museumstüren stattfindet, sondern mitten im Alltag. Die ausgewählten Gemeinden erhalten für zwei Monate ein professionell begleitetes Kunst- und Vermittlungsprojekt mitten im Ort.

Das Interreg-Projekt finanziert das Honorar der teilnehmenden Künstler:innen. Darüber hinaus ist ein kostenloses Vermittlungs- und Beteiligungsangebot für die Menschen vor Ort fester Bestandteil. Dazu gehören Angebote für Kindergärten und Schulen, Vereine und lokale Initiativen, interessierte Bürger:innen unterschiedlicher Generationen sowie weitere Gruppen und Einrichtungen vor Ort. So profitiert die Gemeinde gleich mehrfach: Ein Leerstand wird aktiviert und wieder öffentlich wahrnehmbar, zeitgenössische Kunst kommt unmittelbar in den Ort und für die Bevölkerung entsteht ein kostenfreies kulturelles Angebot. Zugleich werden die sechs teilnehmenden Gemeinden Teil eines grenzüberschreitenden Netzwerks. Gemeinsam wollen wir erproben, welche Rolle Kunst und Kultur bei der Aktivierung von Leerständen und für lebendige Ortszentren spielen können.

Was stellt die Gemeinde zur Verfügung?

Damit ein Atelier stattfinden kann, stellt die teilnehmende Gemeinde für den Zeitraum von zwei Monaten

1. einen geeigneten Leerstand als Atelier

Der Raum sollte möglichst zentral und gut sichtbar im Ort liegen sowie sich für eine temporäre Nutzung als Atelier und für kleinere öffentliche Formate eignen. Entscheidend ist nicht, dass bereits eine fertige Idee für die Nutzung des Leerstands besteht. Im Gegenteil: Wir suchen Räume und Gemeinden, die Lust darauf haben, gemeinsam mit einem oder einer Künstler herauszufinden, was an diesem Ort entstehen kann.

2. eine Unterkunft für den oder die Künstler:in

Für die Dauer des zweimonatigen Aufenthalts stellt die Gemeinde eine geeignete Unterkunft am Ort oder in gut erreichbarer Umgebung zur Verfügung. Darüber hinaus wünschen wir uns Gemeinden, die das Projekt vor Ort aktiv unterstützen und den Kontakt zu Kindergärten, Schulen, Vereinen, Initiativen, Kulturschaffenden und weiteren lokalen Akteur herstellen.

Welche Gemeinden können sich bewerben?

Bewerben können sich alle Gemeinden, die Teil der Euregio Inntal sind.

So bewerben Sie sich

Einfach das untenstehende Bewerbungsformular bis zum 22. November 2026 ausfüllen.

Bewerbungsformular

Bewerbung bis zum 22. November 2026

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