Kultur nach den Wahlen 2026

Gastbeitrag - Veranstaltung

Ein Fachgespräch der Kultur-Länderkonferenz zu den Wahlergebnissen in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie den Folgen für die Kulturlandschaft

15. Oktober, 2026, 16:30 – 17:30 Uhr digital auf Zoom

https://us06web.zoom.us/j/87866381713?pwd=fX6DugMfW1AJDyBb7wfi7lSCvN4rHy.1

Keine Anmeldung notwendig.

Selten scheinen Wahlen relevanter für die Kultur als im September 2026. Im Vorfeld der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, der Bezirks- und Abgeordnetenhauswahlen in Berlin und den Kommunalwahlen in Niedersachsen hat sich die Kulturlandschaft flächendeckend für Demokratie, Vielfalt und eine offene Gesellschaft sowie für sowie für die Freiheit von Kunst und Kultur und ihrer Einrichtungen positioniert. So warnt z. B. in Sachsen-Anhalt die Initiative Kultur ist Vielfalt und Heimat vor nationalistisch ausgerichteter Kulturpolitik, wie sie die AfD in ihrem Programm vorlegt. Die Kultur in Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich im Bündnis Zusammen bewegen und in Berlin rufen die VIELEN zur Glänzenden Demonstration vor der Wahl auf. Dazu kommen bundesweite Initiativen wie "Demokratie sowieso" oder das Bauhaus-Manifest 2026.

Wie wird es nach den Wahlen weitergehen? Was bedeuten die jeweiligen Ergebnisse für die Kultur? Wie beurteilen die Kulturvertretungen die aktuelle Situation? Die Kultur- Länderkonferenz lädt als Zusammenschluss der Kulturvertretungen der Bundesländer zum digitalen Fachgespräch ein. Neben Berichten zu den Wahlen und einer Einschätzung der Regierungsbildungen in den vier Bundesländern soll es dabei auch um mögliche Formen der solidarischen Unterstützung und Vernetzung in der Zukunft gehen.

Mit Impulsen und Beiträgen von Imke Freiberg (Forum Kulturverbände Mecklenburg-Vorpommern), Janina Benduski (Berliner Kulturkonferenz), Vera Lüdeck (akku Niedersachsen) sowie Sarah Thaeger (Literaturhaus Magdeburg) und Maria Gebhardt (Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt) für die Initiative “Kultur ist Vielfalt und Heimat” aus Sachsen-Anhalt.

Digitale Fachgespräche der Kultur-Länderkonferenz 2026/27

Das Fachgespräch „Kultur nach den Wahlen“ ist zugleich auch der Auftakt einer Veranstaltungsreihe der Kultur-Länderkonferenz. Die Kultur-Länderkonferenz wurde 2025 gegründet, um den kulturpolitischen Interessenvertretungen der Länder eine gemeinsame Stimme zu geben – bei gleichzeitiger Wahrung ihrer Vielfalt und Eigenständigkeit. Kultur-Dachverbände und -Initiativen aus bisher 12 Bundesländern haben sich zusammengeschlossen, um sich für die Interessen der Kultur in den Bundesländern gegenüber Politik und (Fach-) Öffentlichkeit einzusetzen. In einer Reihe verschiedener digitaler Fachgespräche werden im Herbst/Winter 2026/27 Beispiele guter Praxis und neue Impulse aus den einzelnen Bundesländern vorgestellt und mit einer interessierten Fachöffentlichkeit diskutiert. Die Reihe ist offen für alle Interessierten, richtet sich aber vorwiegend an Aktive und Engagierte aus Kulturverbänden, Kulturpolitik und Kulturverwaltung. In Planung sind Veranstaltungen zu den Themenfeldern der sozialen Absicherung, den aktuellen Entwicklungen im Zuwendungsrecht, der ökologische Nachhaltigkeit in der Kultur sowie KI und Kulturelle Bildung.

Sprecher:innen der Kultur-Länderkonferenz:

Janina Benduski (Berliner Kulturkonferenz), Lorenz Deutsch (Kulturrat NRW), Judith Drühe (Kulturrat Thüringen), Walter Heun (SK. – Ständige Konferenz für Kunst und Kultur in

Bayern)

Weitere Informationen zur Kultur-Länderkonferenz und Kontakt:

kontakt@kultur-lk.de

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